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Dipl.-Med. Karin Bartoll
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Stollberger Str. 75
09119 Chemnitz    (Anfahrt)

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Hypnose hilft heilen...

Es ist inzwischen durch viele Untersuchungen bestätigt und auch von einem großen Teil der Schulmediziner weitgehend akzeptiert worden, dass man mit Hilfe von Hypnosetherapie Heilungsprozesse positiv beeinflussen und gestalten kann kann. Der britische Mediziner und Hypnosearzt James Braid (1795 - 1860), ein Vorreiter auf dem Gebiet der Hypnosetherapie, hatte schon damals erkannt: "Hypnose hilft auch dann, wenn alles andere versagt."


Allergien
Die Zahl der Menschen, die von Allergien betroffen sind, wächst weltweit stark an. Allein in Deutschland sind es rund 25 Millionen Betroffene, in den westlichen Industrienationen durchschnittlich jeder Dritte. Einem Großteil dieser Menschen könnte mit der Hypnosetherapie geholfen werden.

Viele Allergien sind durch Hypnose beeinflussbar. Von einer Minderung bis zu einem völligen Abklingen der Symptome wurden mit Hypnose schon außerordentlich gute Ergebnisse erzielt. Die Beschwerden können deutlich gelindert werden, teilweise sogar bis zur völligen Beschwerdefreiheit der Patiente. Mit Hilfe der Hypnosetherapie kann die Ursache der empfindlichen Überreaktionen Ihres Körpers (Allergie) erkannt und beseitigt werden.

Es gibt dazu eine interessante Studie aus der Schweiz:
Hypnosetherapie kann sehr erfolgreich gegen Heuschnupfen eingesetzt werden. Forscher der Universität Basel haben 66 Heuschnupfen-Patienten Hypnosetechniken beigebracht. In dieser Studie zeigte sich, dass dadurch Symptome wie das "Laufen der Nase" verringert werden konnten. Die Teilnehmer nahmen ihre verschriebenen Medikamente weiterhin ein. Die Hypnosetherapie erzielte jedoch eine zusätzliche positive Wirkung, um die benötigte Medikamentenmenge zu verringern.

Die Studie dauerte zwei Jahre und umfasste damit zwei Heuschnupfenperioden. Während des ersten Jahres wurde ein Teil der Patienten in Hypnosetechniken unterrichtet und darum gebeten, diese Techniken regelmäßig anzuwenden und ihre normalen Medikamente weiterhin einzunehmen. Die restlichen Teilnehmer blieben lediglich bei der Einnahme ihrer Medikamente. Nach einem Jahr zeigte sich, dass die Hypnosetherapie-Teilnehmer von geringeren Heuschnupfensymptomen berichteten.

Während des zweiten Jahres wurde dann auch die zweite Gruppe in Hypnosetechniken unterrichtet. Auch diese Probanten berichteten schließlich von einem Rückgang der Symptome - auch dann, wenn die Teilnehmer Pollen oder Gräsern ausgesetzt wurden, die Heuschnupfen-Symptome auslösen.

Quelle: Pressetext Schweiz


Asthma bronchiale
Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Beim Asthmaanfall empfindet der Betroffene heftige Atemnot mit der Angst zu ersticken. Asthma gehört zu den psychosomatischen Krankheiten, die sehr oft durch psychische Faktoren mitbedingt sind.

Hypnosetherapie kann bei Asthma die individuellen Bedingungen so verändern, dass die Anfälle weniger häufig und weniger stark auftreten und auch ganz verschwinden. Bei der Therapie geht es wie immer vor allem um die Aktivierung von oft nicht bewussten Ressourcen. Ein wesentliches Ziel der Therapie ist die Entkrampfung und Stressreduzierung, was in Trance meist rasch möglich ist. Der Patient lernt dabei allmählich loszulassen und zu entspannen, was schließlich dazu führt, dass er auch die angespannten Bronchialmuskeln loslassen kann.



Herpes
Viele Medikamente gegen Herpes scheitern an den hartnäckigen Viren. In einer Studie der Uni Tübingen fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich bei der Behandlung von Herpes mit Hypnosetherapie sehr gute Ergebnisse erzielen lassen. Nach einer Behandlung von 6 Monaten trat bei allen Patienten eine deutliche Besserung ein, manche Hautbläschen heilten sogar vollständig.

Mit Hypnosetherapie sind viele empfindliche Reaktionen des Körpers positiv beeinflussbar, das gesamte Immunsystem wird stabilisiert und gestärkt. Dies führt dazu, dass die Beschwerden gelindert werden oder sogar ganz abklingen.

Quelle: Men's Health


Krebstherapie
Krebs ist ein heikles Thema, das bei Betroffenen und Angehörigen starke Emotionen auslöst. Die Hypnosetherapie sollte hier nicht als alternative Ersatztherapie gesehen werden; sondern als Ergänzung, die zusammen mit einer sorgfältigen körperbezogenen Therapie einen interessanten Beitrag leisten kann.

Mittlerweile betonen immer mehr Onkologen die psychische Komponente bei einer Krebserkrankung. Sie empfehlen eine begleitende Psychotherapie, um innere Probleme aufzulösen, die die Bildung der Krebszellen begünstigt haben können. Man geht heute immer mehr davon aus, dass bestimmte Arten von Krebs auch als psychosomatische Erscheinungen gesehen werden können, deren Auftreten mit der Behandlung der psychischen Ursachen beeinflusst werden kann. Die Hypnose kann bei der Behandlung von Krebs in folgenden Punkten unterstützend wirken:
  • Linderung von durch Tumore verursachte Schmerzen
  • Milderung der körperlichen Abwehrreaktion gegenüber der Chemotherapie
  • Stabilisierung der psychischen Gesamtsituation
  • Suggestive Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte
  • unter Umständen Auflösung psychischer Ursachen, die die Tumorbildung begünstigt haben
Die Wirksamkeit von Hypnosetherapie ist in diesem Bereich besonders praktikabel und hilfreich. Hypnose führt in der Krebstherapie zu einer deutlichen Abnahme von Angst, Schmerzen und Depressionen und verringert die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung besonders wirksam.

Hypnose wird also in der Krebstherapie nicht anstatt, sondern zusätzlich zu den üblichen medizinischen Verfahren eingesetzt. Der Hypnoseeinsatz zielt dabei hauptsächlich auf eine bessere Aktivierung körpereigener Abwehrkräfte - und auf die Steigerung der Lebensqualität bei Krebspatienten.


Migräne
Migräne hat sich in unserer hektischen Zeit längst als "Volkskrankheit" etabliert. Acht Millionen Menschen (meist Frauen) leiden allein in Deutschland unter Migräne, eine Million unter ihnen sogar so häufig oder stark, dass eine vorbeugende Therapie empfohlen wird.

Migräne ist eine ernstzunehmende neurologische Erkrankung, die durch anfallartige, pulsierende und halbseitige Kopfschmerzen gekennzeichnet ist. Zusätzlich können eine ganze Reihe von möglichen Begleiterscheinungen, wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit und Wahrnehmungsstörungen auftreten. Auslöser für Migräne können neben Wetterschwankungen auch Menstruation, Hektik und Stress, Schlafmangel, Reizüberflutung, aber auch Verspannungen im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich sein.

Die Hypnose ist ein klassisches Entspannungsverfahren und wird bei Migräne zur inneren Entspannung eingesetzt. Dabei wird sowohl auf den Kopf als auch auf die umliegenden Muskelgruppen eingegangen. Gemeinsam mit dem Therapeuten kann der Patient eine einfache Selbsthypnose-Technik erlernen, die ihm helfen soll, sich im Akut-Fall selbst leichter zu entspannen und den Schmerz zu verringern bzw. abzustellen.

Hypnosetherapie hilft vielfach bei Migräne: Laut einer Studie der Uni Tübingen ist es mit Hypnose möglich, Intensität und Dauer der Migräne, die Häufigkeit der Anfälle und die Menge der benötigten Schmerzmedikamente zu reduzieren. Mit der Selbsthypnose-Techniken kann man einen Anfall sogar noch aufhalten, wenn man bereits die ersten Anzeichen spürt.

Viele Ärzte mit schulmedizinischer Ausbildung lehnen alternative Methoden bei der Schmerzbehandlung leider grundsätzlich ab. Das häufigste Argument ist dabei der fehlende Nachweis der Wirksamkeit durch klinische Studien. Den betroffenen Patienten (und das sind gewiss nicht wenige), denen mit der Hypnosetherapie eine Schmerzlinderung verschafft werden konnte, ist dies wohl ziemlich egal.


Neurodermitis (endogenes Ekzem)
Neurodermitis ist eine Erkrankung, die in engem Zusammenhang mit dem vegetativen Nervensystem steht. Medikamente helfen bei Neurodermitis leider nur selten, in den meisten Fällen bringen sie allenfalls eine Linderung der Symptome, führen aber nicht zu einer langfristigen Besserung. Viele Betroffene haben schon einen langen Leidensweg mit unterschiedlichster Medikation hinter sich und suchen nach Lösungen, die direkter auf den Kern der Erkrankung abzielen.

Die Erfahrung zeigt, dass Neurodermitis in den meisten Fällen eine klassische psychosomatische Erkrankung ist, die durch eine Stressreaktion des Körpers ausgelöst wurde (diese kann durchaus auch schon längere Zeit zurückliegen) und die sich häufig auch ganz ohne den Einsatz von Medikamenten behandeln lässt. Die Ursache von Neurodermitis liegt in einer Reizung, die direkt vom Nervensystem kommt. Neurodermitis wird nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst, wie das z.B. bei Allergien oder Ausschlägen der Haut der Fall sein kann.

Deshalb zielt bei der Neurodermitis-Behandlung die Hypnosetherapie vor allem auf einen Ausgleich des vegetativen Nervensystems unter der Berücksichtigung eventueller auslösender Faktoren ab. Die Wirkung der Hypnosetherapie bei Neurodermitis ist wissenschaftlich belegt. Dennoch ist es wichtig, die möglichen Ursachen genau abzugrenzen, um eine optimale Behandlung durchführen zu können, aus diesem Grunde legen wir großen Wert auf eine ausführliche Anamnese und eine genaue Diagnostik.

Der Einsatz von Hypnose hat bei der Behandlung von Neurodermitis schon vielfach zu sehr guten Ergebnissen geführt, indem die Ursachen abgeschwächt und damit die auftretenden Hautsymptome gemildert werden konnten. Bei vielen Neurodermitis-Patienten ist zu beobachten, dass neben der Hautreizung auch typische Symptome von Überreizung wie z.B. Unruhe, Stress oder Ängste vorhanden sind. Weiterhin verzeichnen die meisten Neurodermitis-Patienten in Stressphasen auch ein verstärktes Auftreten der Krankheitssymptome. Und genau hier setzt die Hypnosetherapie an. Ziel dabei ist es, das Nervensystem des Patienten wieder auszugleichen und damit die Neurodermitis abzustellen.

Die Universität Tübingen hat zu diesem Thema eine Studie erstellt:
In dieser randomisierten Studie zeigte sich, dass Hypnosetherapie signifikante Verbesserungen bei der Neurodermitis-Behandlung erzielen kann. Dr. C. Senser berichtete in der Zeitschrift "Aktuelle Dermatologie" dazu, dass Psychologen der Universität Tübingen die Effekte von Hypnosetherapie auf Neurodermitis bei 33 Patienten untersuchten. Der Hautzustand verbesserte sich dabei bei den Hypnose-Probanden um durchschnittlich 40 %, während er sich in der Kontrollgruppe - vermutlich jahreszeitlich bedingt - um 32 % verschlechterte.

Quelle: www.comedweb.de


Hypnosetherapie und Psychoimmunologie
Die Psychoimmunologie ist eine noch relativ junge aber top-aktuelle Wissenschaft, die sich mit den Zusammenhängen zwischen der Psyche und dem Immunsystem beschäftigt.

Es ist kein Geheimnis, dass Menschen unter Stress oder psychischem Druck wesentlich anfälliger für die verschiedensten Erkrankungen sind. Die Psychoimmunologie hat das Ziel, diese Zusammenhänge zu ergründen und zu entkoppeln. Die Hypnose übernimmt dabei die Rolle des analytischen Werkzeuges, mit dessen Hilfe Ursachen aufgedeckt und - je nach Situation - auch verändert werden können.

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Lymphozyten, einer der wichtigsten Bestandteile der Immunabwehr, selbständig arbeiten und keine Kommunikation zwischen ihnen und dem Nervensystem stattfindet. Mittlerweile ist allerdings bewiesen, dass die Lymphozyten eine Art Antennensystem besitzen, das einen ständigen Kontakt zum Nervensystem ermöglicht. Verschiedene Reizsignale des Nervensystems, wie z.B. die Ausschüttung von Stresshormonen beinträchtigen die Arbeit der Lymphozyten und schwächen somit die Immunabwehr.

Die Hypnosetherapie hat das Ziel, die Irritation des Immunsystems durch psychische Faktoren zu stoppen, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und den Körper weniger anfällig für Erkrankungen zu machen bzw. den Körper so zu stärken, dass er bestehende Erkrankungen besser verarbeiten kann.


Reizdarmsyndrom
Dass das Reizdarmsyndrom oftmals psychosomatische Ursachen hat ist weitgehend bekannt. Die Hypnosetherapie ist ein interessanter Ansatz zur Behandlung des Reizdarmsyndroms. Von der Ursachenforschung mittels Hypnoanalyse bis hin zur Tiefenentspannung zur Harmonisierung des Nervensystems und zur Aktivierung der Selbstheilkräfte bietet die Hypnose mehrere Möglichkeiten, um die tatsächliche Ursache einzugrenzen und positiv zu beeinflussen.

Bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist die Hypnosetherapie eine bewährte und durch eine Vielzahl von Studien dokumentierte Methode. Dies gilt auch für viele weitere Magen- und Darmerkrankungen. So wurden mit Hypnosetherapie bereits gute Ergebnisse bei Colitus Ulcerosa, Magengeschwüren und Morbus Crohn erzielt.

Wichtig dabei ist immer eine ausführliche und korrekte Diagnostik, die abklärt, ob die Erkrankung körperliche Ursachen hat oder psychisch (z.B. durch Stress) bedingt ist. Aufgrund der gestellten Diagnose kann die Hypnose-Behandlung dann genau auf die individuellen Erfordernisse des Patienten angepasst und bei Bedarf noch mit einer entsprechenden somatischen Therapie kombiniert werden.

Da immer mehr Menschen - sicher auch aufgrund der momentan vorherrschenden allgemeinen Lebenssituation und Arbeitsbedingungen - vom Reizdarmsyndrom betroffen sind, bietet die Hypnosetherapie eine sehr gute und effiziente Behandlungsmöglichkeit für eine große Bevölkerungsgruppe.


Schlafstörungen
Schlaf ist die wichtigste Erholungsquelle des Menschen. Ein gesunder Schlaf ist die Grundlage für einen gesunden Körper, doch immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen. Schlafstörungen können ganz unterschiedliche Ursachen haben, in den meisten Fällen sind sie für die Betroffenen jedoch sehr unangenehm und kräftezehrend.

Schlafstörungen beruhen häufig auf der Unfähigkeit des Körpers, tiefe Entspannungszustände zu erreichen. Der Körper hat aus unterschiedlichsten Gründen regelrecht "verlernt", sich richtig zu entspannen. Häufige Gründe für Schlafstörungen sind Stress, innere Unruhe, seelische Probleme oder starke Belastungen im Alltag. Auslöser können aber auch verschiedene Erkrankungen, eine OP in Vollnarkose oder andere, den Körper belastende, Faktoren sein. Ziel der Therapie ist es, möglichst zeitnah eine erkennbare Verbesserung des Schlafverhaltens zu erreichen.

Wichtig ist dabei, sowohl die Art der Schlafstörungen (Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen usw.), als auch deren Ursachen gewissenhaft zu analysieren, um sie zuverlässig beheben zu können. Die Hypnotherapie bietet dabei sehr gute Ansätze, es kann direkt auf die Entspannungsfähigkeit des Körpers eingewirkt werden. Hierbei wird der Körper trainiert, wieder loszulassen und den Weg in eine Entspannung zu finden, die letztlich in einem tiefen und erholsamen Schlaf mündet.

Im hypnotischen Trancezustand können auch die Ursachen für die Schlafstörungen analysiert werden, somit ist es möglich, die Schlafstörungen optimal zu beseitigen und das Schlafverhalten wieder zu harmonisieren.

Die Menschen sind heute immer besser medizinisch informiert und sind sich des Risikos beim Medikamenteneinsatz (gerade bei Schlafmitteln) bewusst, viele suchen auch nach medikamentenfreien Therapieformen. Ein riesengroßer Vorteil der Hypnotherapie bei der Behandlung von Schlafstörungen ist, dass in jeglicher Form auf den Einsatz von Schlafmitteln verzichtet wird, es handelt sich dabei also um eine vollkommen medikamentenfreie Therapie.


Hypnose in der Schmerztherapie
Schmerz ist ein Signal des Nervensystems. Es dient eigentlich dazu, auf eine Störung oder eine Verletzung aufmerksam zu machen und erfüllt damit eine wichtige Schutzfunktion. Doch nicht immer ist Schmerz notwendig. In vielen Fällen ist der Schmerz eine Störung im Nervensystem, die die Betroffenen ohne konkreten Grund belastet. Ob als Nachwirkung einer längst ausgeheilten Verletzung oder als dauerhaftes Signal aufgrund eines Schadens im Bewegungsapparat - Schmerzen können für den Betroffenen eine unglaubliche Qual darstellen.

Viele Ärzte mit schulmedizinischer Ausbildung lehnen alternative Methoden bei der Schmerzbehandlung leider grundsätzlich ab. Das häufigste Argument ist dabei der fehlende Nachweis der Wirksamkeit durch klinische Studien. Den betroffenen Patienten (und das sind gewiss nicht wenige), denen mit der Hypnosetherapie eine Schmerzlinderung verschafft werden konnte, ist dies wohl ziemlich egal.

Die Hypnose hat sich in der Schmerztherapie einen Namen gemacht, da sie eine medikamentenfreie Alternative zur Behandlung verschiedener Schmerzsymptome bietet. Die Bandbreite der Indikationen ist dabei nicht allein auf akute Schmerzen beschränkt, sondern bietet auch interessante Optionen für den Einsatz bei chronischen Schmerzen. Die Hypnosetherapie kann direkten Zugriff auf das Nervensystem nehmen und Schmerzen lindern, teilweise sogar komplett abschalten. Ob zeitweise, während der Dauer eines Heilungsprozesses oder dauerhaft bei chronischen Schmerzen - wir finden gemeinsam mit Ihnen heraus, welche Möglichkeit für Sie in Frage kommt.

Hypnose in der Analgesie (Ausschalten von Schmerzen)
Das wohl bekannteste Einsatzgebiet der Hypnose in der Schmerztherapie ist die Analgesie (das Ausschalten von Schmerzen) in der Zahnmedizin. Unzählige erfolgreiche Behandlungen wurden dazu dokumentiert und in vielen Zahnarztpraxen gehört die Hypnose mittlerweile zum Alltag. Doch die hypnotische Analgesie ist nicht allein auf die Zahnbehandlung beschränkt. Sie bietet sich auch bei anderen Behandlungen an, bei denen Schmerz eine Rolle spielt. So lässt sie sich z.B. für kleinere ambulante chirurgische Eingriffe einsetzen, ebenso für chiropraktische oder physiotherapeutische Behandlungen. Auch in der Notfallmedizin hat sich die hypnotische Analgesie seit Jahren bewährt. In den USA findet Sie oft Einsatz bei der Behandlung von Verbrennungsopfern oder auch in akuten Schock-Situationen, da man mit ihrer Hilfe Verletzte schnell schmerzfrei bekommen kann.

Hypnosetherapie bei chronischen Schmerzen
Die Behandlung chronischer Schmerzen mit Hypnose erfordert andere Vorgehensweisen, da es hier nicht nur darum geht, den Patienten kurzfristig im Rahmen einer Trance schmerzfrei zu bekommen, sondern ihm, auch über die Hypnosesitzung hinaus, langfristige Linderung zu verschaffen. Die Behandlung chronischer Schmerzen hat vorwiegend das Ziel, die Reizschwelle zu erhöhen und die Wahrnehmung so zu verlagern, dass der Patient den Schmerz nicht mehr so deutlich wahrnimmt. Gerade bei Schmerzen, die aufgrund irreparabler körperlicher Schädigungen entstanden sind und die durch Bewegung immer wieder neu hervorgerufen werden, ist diese Vorgehensweise sehr sinnvoll. Für den Patienten lässt sich damit eine deutliche Steigerung der Lebensqualität erreichen.

Begleitende Hypnosetherapie bei Schmerzen
Oft ist es auch sinnvoll, die Hypnose in der Schmerztherapie begleitend einzusetzen. Nicht immer kann gänzlich auf eine entsprechende Medikation verzichtet werden, aber mit Hilfe der Hypnosetherapie gelingt es häufig, die Dosierung der Schmerzmittel und damit auch die Belastung für den Organismus der Betroffenen zu senken. Auch unter diesem Aspekt ist für die Patienten oft eine deutliche Steigerung der Lebensqualität erreichbar, da Schmerzmittel häufig unangenehme Nebenwirkungen haben, die sich auf diesem Weg mindern lassen.

Hypnosetherapie zum Entzug von Schmerzmitteln
Manche Schmerzmedikamente führen schnell zu einer Abhängigkeit. Selbst wenn der ursächlich zugrundeliegende Schmerz mit der Zeit nachlässt, fällt einigen Patienten das Absetzen des Schmerzmittels dann schwer. Mit dem Einsatz der Hypnosetherapie lässt sich hier für den Patienten ein angenehmerer Übergang schaffen.


Schnarchen
Schnarchen ist ein weit verbreitetes Problem, das sowohl den Betroffenen, als auch deren Partnern große Schwierigkeiten bereiten kann. Der Partner eines Schnarchers leidet oft unter der unwillkommenen Geräuschkulisse. Seine Schlafqualität kann deutlich gemindert sein und selbst wenn er trotz des Schnarchens seines Partners durchschläft, sorgt der anhaltende Geräuschpegel dafür, dass er nicht die Tiefschlafzustände erreicht, die für eine optimale Regeneration des Körpers erforderlich wären. Die Folgen sind ein Mangel an Erholung, eine verstärkte Müdigkeit am Tag und in vielen Fällen sogar Beziehungsprobleme, da eine solche Störung auch zu Aggressivität führen kann.

Ebenso verhält es sich beim Schnarcher selbst. Durch die - wenn auch zum Teil nur geringe - Störung der Atmung kann es zu einer verminderten Sauerstoffaufnahme kommen. Das Flattern im Rachenbereich kann zu Entzündungen führen und wiederholte Reflexreaktionen des Körpers zur Stabilisierung der Sauerstoffversorgung wirken sich negativ auf die Tiefe des Schlafes aus. Auch der Geräuschpegel selbst macht dem Schnarcher zu schaffen, auch wenn er ihn gar nicht bewusst mitbekommt. All diese Faktoren können gegebenenfalls sogar das Risiko eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls erhöhen.

Insgesamt kann das Schnarchen also deutliche gesundheitliche Risiken hervorrufen und Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen, sowohl beim Schnarcher selbst, als auch bei dessen Partner. Aus diesem Grunde ist es auf jeden Fall ratsam, sich mit Lösungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen.

Zunächst einmal sollte betont werden, dass Hypnose selbstverständlich keine mechanisch bedingten Störungen wie bspw. eine Fehlstellung der Nasenscheidewand oder Polypen übergehen kann. Die Ursachen des Schnarchens sollten von einem Facharzt überprüft werden. Dieser kann feststellen, ob es sich eventuell um einen Defekt handelt, der im Zweifel operativ behoben werden muss.

In vielen Fällen ist das Schnarchen jedoch nicht durch Störfaktoren in den Atemwegen bedingt, sondern ist auf eine nächtliche Erschlaffung des Gaumensegels im Schlaf zurückzuführen. Dieses Gaumensegel beginnt dann beim Schlafen durch den Luftstrom zu flattern und erzeugt das typische Schnarchgeräusch. Ursachen für die Erschlaffung des Gaumensegels können neben Alkohol oder Übergewicht auch ein mangelnder Eigenreflex, Überanstrengung, Reizung oder sogar Verspannungen in der umliegenden Muskulatur sein.

Mittels Hypnose kann dafür gesorgt werden, dass das Gaumensegel in der Nacht genug Spannung behält und so ein leiser, kontinuierlicher Luftstrom gewährleistet ist. Die Schlafqualität steigt und die gesundheitlichen Risiken sinken, sowohl beim Schnarcher, als auch bei dessen Partner!


Sehstörungen
Sehstörungen müssen nicht immer organische Ursachen haben, auch Stress und innere Unruhe können zum Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit und damit auch zum Nachlassen der Sehkraft führen.

Wenn die Sehstörungen auf psychogenen Faktoren (Stress, Belastung des Nervensystems) beruhen, können diese recht gut mit Hypnosetherapie behandelt werden. Gerade in den Fällen, in denen der Augenarzt keine medizinischen Ursachen für eine Sehschwäche feststellen kann, ist es sicher eine Überlegung wert, sich nach einer alternativen Behandlungsmethode umzuschauen. Eine stresslösende Hypnose kann bei dieser Problematik sehr gute Ergebnisse erzielen.

Hauptsächlich wirksam ist hierbei die Wirkung bestimmter Hypnosetechniken auf den Lobus occipitalis (Occipitallappen), in dem wichtige Prozesse der visuellen Verarbeitung ablaufen. Sind diese gestört, lassen sie sich in vielen Fällen mit Hypnose wieder korrigieren. Der okzipitale Cortex (Hinterhauptsbereich im Gehirn) ist ein wichtiges Zentrum für die Sehverarbeitung. Er wird von der Hypnose nachweislich positiv beeinflusst und weist nach einer Hypnosesitzung häufig eine harmonisierte Funktion auf.

Besonders bewährt hat sich der Hypnoseeinsatz bei klassischen psychogenen Sehstörungen (z.B. psychogenen Erblindungen), die durch Trauma oder Schock entstanden sind. Auf dieser Basis wurde die Hypnosetherapie bereits im 19. Jahrhundert sehr erfolgreich eingesetzt. Ebenfalls recht gut mit Hypnosetherapie behandelbar sind Sehstörungen aufgrund eines zu hohen Augeninnendrucks oder hoher innerer Anspannung.

Bei dieser Problematik kann die Tiefenentspannungswirkung der Hypnose eingesetzt werden, um den Druck abzubauen und die Anspannung zu lösen. Vielen Klienten fällt nach einer Hypnosesitzung auf, dass sie eine schärfere Sehwahrnehmung haben. Grund dafür ist, dass sich durch die Hypnose häufig - übrigens auch bei Hypnoseanwendungen, bei denen es gar nicht um die Sehfähigkeit geht - der okzipitale Cortex beruhigt und störende Aktivitäten, die die Sehwahrnehmung zuvor beeinträchtigt haben, abklingen.


Selbstheilung
Die beste Medizin, die wirkungsvollsten Tabletten, die genaueste Diagnose - all das hilft wenig, wenn das eigene Heilungspotential nicht aktiviert ist.

Die Funktion der körpereigenen Selbstheilungskräfte wird dramatisch durch Stress und einen ungesunden Lebensstil gemindert. Durch selbstschädigende und negative Gedanken stören wir unser inneres Gleichgewicht und erschweren damit Heilungsprozesse. Wenn man krank ist und die Hoffnung auf Genesung aufgibt, wenn man sich als hoffnungslosen Fall ansieht, dem nicht zu helfen ist, dann führt diese negative Erwartungshaltung dazu, dass die Selbstheilungskräfte blockiert werden und man krank bleibt. Dann machen wir es unserem Körper sehr schwer oder unmöglich, wieder gesund zu werden. Wer sich selbst aufgibt, ist verloren.

Nur wenn man dieses Bild des hoffnungslosen Falles gegen ein optimistisches Bild austauscht, dann kann man gesund werden. Und hier setzt die Hypnose zur Unterstützung der Selbstheilungsprozesse an, denn genau dies kann im hypnotischen Trancezustand optimal erreicht werden.

Viele Erkrankungen sind psychisch bedingt oder haben zumindest eine psychische Komponente. Und wenn es uns seelisch besser geht, wird auch der Heilungsverlauf von körperlichen Krankheiten positiv beeinflusst. Je gestresster und genervter wir sind, umso anfälliger sind wir auch für Krankheiten. Und bei einem Menschen, der sich im "seelischen Gleichgewicht" befindet, ist auch das Immunsystem viel standhafter gegenüber irgendwelchen Angriffen und die Abwehrkräfte des gesamten Körpers sind viel stärker, Heilungsprozesse werden beschleunigt und optimiert.

Die Stärkung der Selbstheilungskräfte ist ein sehr weites Feld, es können z. B. der Verlauf von vielen Erkrankungen kann positiv beeinflusst werden, Wundheilungsprozesse können wesentlich beschleunigt werden, Schmerzen vermindert oder gar vollständig abgeschaltet werden, Antrieb und Lebensfreude werden wieder gesteigert - schnellere und effektivere Heilungsprosse bedeuten einfach auch eine bessere Lebensqualität!


Stottern
Hypnose ist ein bewährtes Mittel in der Sprachtherapie, der Einsatz Hypnosetherapie bei Sprachstörungen, insbesondere beim Stottern, hat schon in den letzten Jahrzehnten zu sehr guten Resultaten geführt. Stotterern kann sie helfen, einen ruhigen und störungsfreien Redefluss zu erreichen. Der besondere Vorteil ist dabei die in der Relation zu anderen Therapieformen schnelle Wirkungsweise.

Wie die Medien in letzter Zeit immer wieder berichten, wird der Einsatz der Hypnosetherapie bei der Behandlung des Stotterns immer beliebter. Verschiedene Kliniken bieten sie als stationäre Therapie an - wir bieten Ihnen eine unkomplizierte ambulante Lösung.

Aufgrund der direkten harmonisierenden Wirkung der Hypnose auf die betroffenen Gehirnregionen lassen sich oft überraschend schnell deutliche Verbesserungen erzielen. In der Therapie werden Trance und Sprachübungen miteinander kombiniert. Der Patient wird in einen Hypnose-Zustand versetzt, in dem ihm das Sprechen leichter fällt. In diesem Zustand übt er das freie Sprechen. Ziel ist es dabei, die im Trancezustand verbesserten Sprachfähigkeiten im Anschluss in den Alltag zu übertragen. Dabei werden dem Patienten Wege gezeigt, ihm ein freies, fließendes Sprechen zu ermöglichen.

Sollte es für das Stottern neben den rein neurologischen Ursachen eine ausschlaggebende Ursache im Leben des Patienten geben (z. B. ein Schock oder ein Trauma), bietet die Hypnose zudem analytische Möglichkeiten, diese Ursache zu orten und die entsprechende Blockade aufzulösen. Auf diese Weise wird ein wesentlich breiterer Behandlungsansatz möglich, als das beispielsweise bei klassischen verhaltenstherapeutisch orientierten Vorgehensweisen der Fall ist.

Tausende von Stotterern haben weltweit bereits vom Einsatz der Hypnose profitiert. Nachdem die Hypnose zu diesem Zweck in den USA und anderen Ländern schon seit vielen Jahren sehr häufig eingesetzt wird, etabliert sie sich nun auch zunehmend im deutschsprachigen Raum.


Tinnitus
Wer einen Tinnitus hat, weiß wie störend sich ein solches dauerhaftes Geräusch auf den Alltag und die Psyche auswirken kann. Ein Tinnitus ist wie ein chronischer Schmerz, der sich auf akustische Weise äußert. Es gibt verschiedene Tinnitus-Arten, vom klassischen Pfeifton über Rauschen bis zu einem tiefen Brummen, und es können auch mehrere Störgeräusche gleichzeitig oder auf beide Ohren verteilt auftreten.

Diese Ohrgeräusche plagen viele Menschen und sie haben kaum eine Möglichkeit, sich ihnen zu entziehen. Für die meisten Betroffenen ist der Tinnitus eine unheimliche Qual, gegen die es kaum ein Mittel gibt. Nach langen und kostspieligen Therapien haben viele Tinnitus-Patienten schon resigniert und sich "ihrem Schicksal ergeben".

Doch es gibt Alternativen zu den klassischen Behandlungsverfahren. Mit der Hypnosetherapie versucht man, den Tinnitus leiser werden zu lassen und im Optimalfall ganz abzuschalten, wichtig ist hierbei die Tiefenentspannung und die Beruhigung der für den Tinnitus verantwortlichen Nervenzentren. Die Hypnosetherapie bietet eine ganze Reihe von Interventionsmöglichkeiten für Tinnitus-Patienten. Vom Idealfall, der dauerhaften kompletten Abschaltung des Störgeräuschs, über eine gezielte Aufmerksamkeitsverlagerung (sodass das Geräusch nicht mehr als störend wahrgenommen wird) bis hin zu speziellen Frequenztherapien gibt es eine ganze Reihe von Optionen, die individuell an den Patienten angepasst werden können.

Wichtig dabei ist eine genaue Anamnese, dabei wird festgestellt, auf welches Behandlungsmodell der Patient am besten reagiert. Anschließend folgt eine kompakte Therapie, um die vorhandenen Potenziale möglichst optimal auszuschöpfen und eine maximale Befreiung von den Störgeräuschen zu erzielen. Die Hypnosetherapie ist im Vergleich zu anderen gängigen Therapieformen bei der Behandlung von Tinnitus eine der effizientesten Lösungen.


Verspannungen
Verspannungen - vor allem chronische Verspannungen - haben oft nicht nur körperliche, sondern auch psychosomatische Ursachen. Innerer Druck, Stress, Unruhe, eine hohe Belastung und viele weitere anspannende Faktoren können zu Verspannungen führen. Sobald der Körper durch Anspannungserscheinungen die ersten Signale sendet, ist das Nervensystem bereits dauerhaft von verspannten Muskeln betroffen.

Durch entsprechende Medikamente oder eine manuelle Therapie ist es zwar häufig möglich, den Betroffenen eine Linderung zu verschaffen und die Verspannungen kurzfristig aufzulösen, die Ursache wird dadurch aber keinesfalls behoben.

Wir setzen an der Ursache an:
Durch den Einsatz der Hypnose ist es möglich, direkt an die Ursache der Verspannung heranzukommen. Im Rahmen einer Tiefenentspannungssitzung können wir nahezu alle Verspannungen im Körper sofort lösen. Sie fühlen sich erleichtert und befreit und mit Hilfe einer hypnotischen Verankerung können auf diesem Wege auch zukünftige Verspannungssituationen verhindert werden.


Wundheilungsstörungen
Den meisten Menschen ist nicht bekannt, dass sich mit Hypnose und Hypnotherapie auch die Wundheilung positiv beeinflussen lässt. Dabei handelt es sich hier um eine ganz klassische Anwendung, die schon seit Tausenden von Jahren in den unterschiedlichsten Variationen und Kulturkreisen praktiziert wird. Schon vor 2000 Jahren wurde im alten Ägypten der hypnotische Zustand zur schnelleren Wundheilung bei Kranken und Verletzten benutzt. Im Mittelalter setzten Mönche die Hypnose zur besseren Wundheilung ein und erzielten so wahre "Wunderheilungen".

Auch in der heutigen Zeit setzt man die Hypnose in den verschiedensten Teilgebieten der Medizin zur besseren Wundheilung ein. Bei der Zahnbehandlung unter Hypnose treten weniger Schwellungen und Nachblutungen auf, die Heilung der Wunden bei gezogenen Zähnen wird beschleunigt. Nach chirurgischen Eingriffen verläuft bei Hypnoseeinsatz die Wundheilung meist besser, schneller und wesentlich unkomplizierter. Das führt dazu, dass Fäden oft schon nach 3 -4 Tagen (statt sonst üblichen 10 Tagen) gezogen werden können.

Ursachen für Wundheilungsstörungen können Infektionen, Vitamin- oder Nährstoffmangel, Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes), Durchblutungsstörungen oder Arzneimittel ( z.B Cortison) sein. Bei Wunden, die sich einfach nicht schließen wollen, hat der Einsatz von Hypnose schon zu sehr guten Resultaten geführt. Auch unter dem Aspekt der Narbenbildung ist der Hypnoseeinsatz zur Unterstützung der besser verlaufenden Wundheilung oft sinnvoll. Wenn der Wundheilungsprozess besser verläuft, treten später meist weniger Probleme mit Narben auf.

Die Hypnosetherapie kann zur Unterstützung der Wundheilung sofort nach dem Entstehen der Wunde, aber auch später, falls sich eine Wundheilungsstörung abzeichnet, eingesetzt werden.

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